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Dr.Jean-Pol Martin 7.Jg.Kontaktbrief Nr.48, 25. Mai 1993 Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde, zunächst möchte ich mich für den Zuspruch, der mich als Reaktion auf meinen jüngsten Appell erreichte, sehr bedanken. bisher kamen 290 Rückmeldungen, und das LdL-Konto hat sich bereits so gefüllt, daß die unmittelbare Zukunft des Projektes gesichert erscheint. In der letzten Zeit mehren sich aus dem Kontaktnetz Anfragen, die den Wunsch nach einer systematischeren Dokumentation von LdL signalisieren. Kollegen, die den Ansatz nach außen vertreten wollen, wünschen sich präzise Belege für die Effizienz der Methode. Einen großen Schritt in diese Richtung hat bereits Günter LEITZGEN gemacht, indem er einige Wochen Protokoll über seinen LdL-Unterricht geführt und seine Beobachtungen in einem Aufsatz festgehalten hat, der demnächst in ,Französisch heute' erscheinen wird. Um diesen Reflexionsprozeß zu vertiefen, hat mir Günter LEITZGEN erlaubt, mit ihm ein längeres Interview zu führen. Als Anlage finden Sie einige Auszüge aus diesem Gespräch. Ein anderes Beispiel für systematische Unterrichtsbeobachtung liefert Anneliese BAMMESBERGER. Nachdem sie in ihrer 6.Klasse im Deutschunterricht die Aufsatzart "Brief" behandelt hatte, hat sie als Schulaufgabenthema einen Brief an MARTIN schreiben lassen, in welchem die Schüler zur Methode LdL Stellung nehmen sollen. Einen Schülerbrief habe ich als Kopie beigelegt. Auch Hilke HOBBS erforscht ihren Unterricht. Sie hat die Wirkung von Superlearning und von LdL verglichen. Sie finden ihre Ergebnisse ebenfalls als Anlage. Und darüber hinaus:
und wie immer, aber diesmal mit besonderem Nachdruck meine herzlichsten Grüße |