PD.Dr.Jean-Pol Martin
Universität, UA.Zi.240
85071 Eichstätt

8.Jg. Brief Nr.56, 9. September 1994


Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde,

gleich zu Beginn des neuen Schuljahres (in Bayern) möchte ich Sie an unser Bundestreffen am

Samstag, den 24. September 1994 im Pirckheimer-Gymnasium-Nürnberg

erinnern. Ich lege noch einmal das Programm dieser Veranstaltung ins Kuvert. Bitte beachten Sie, daß eine weitere AG angeboten wird - von Wilfried CHRISTL mit dem Thema: "Wie können Lehrer ein zuverlässiges Feed-back über ihre Arbeit erhalten?" (AG 21).

Sein Vorschlag hängt mit einem Anliegen zusammen, das unsere Arbeit in der letzten Zeit immer stärker prägt: In der Kerngruppe und bei den aktiven Mitgliedern des Kontaktnetzes liegen jahrelange Erfahrungen mit LdL oder mit ähnlich offenen Methoden vor. Deren Vorzüge sind uns allen bekannt und es gilt nun, verstärkt die durch die Einführung neuer Verfahren auftretenden Probleme zu benennen und anzugehen. Ein erster Schritt dazu besteht in der genauen Dokumentation und Reflexion unserer LdL-Unterrichtsarbeit . Das Feed-back der Schüler ist dafür eine unabdingbare Voraussetzung.

So ist ebenfalls das beigelegte Interview von Heinz HABERZETTL durch Günter LEITZGEN zu verstehen. Um die notwendigen Veränderungen in der Schule durchzuführen, bedarf es Lehrer, die bereit sind, neue Methoden langfristig zu erproben und offen über die damit verbundenen Probleme zu sprechen. Nur so sind vertiefte Erkenntnisse zu gewinnen. Sowohl G.LEITZGEN als auch H.HABERZETTL wenden seit Jahren LdL- Techniken in ihrem Unterricht an.

Sie finden - wie immer - eine Liste der neuen Mitglieder und der Adressen- oder Namenveränderungen.

In der Hoffnung, Sie zahlreich auf unserem Bundestreffen in Nürnberg begrüßen zu dürfen, verbleibe ich herzlichst

PS. Ein Kontaktnetz wie unseres soll Ressourcen bündeln und den Teilnehmern zur Verfügung stellen. Dazu gehören unsere zweimonatigen Kontaktbriefe, die im Aufbau befindliche Mailbox, unser Angebot an Referenten etc. Dazu gehören auch Möglichkeiten zur weiteren Qualifikation. Nun habe ich mich in Eichstätt habilitiert, bin Privatdozent und besitze die Lehrbefugnis für die Didaktik der Französischen Sprache und Literatur. Wer sich also durch eine Magisterarbeit oder durch eine Promotion in diesem Fach weiterqualifizieren will, kann das bei mir in Eichstätt tun!