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11.Jg.Kontaktbrief Nr.73
Liebe Kolleginnen und Kollegen, im Juni 1987, also vor 10 Jahren wurde das LdL-Kontaktnetz ins Leben gerufen. Es trafen sich bei mir in Ingolstadt einige Schülerinnen, eine Mutter, ein Student, zwei Kollegen aus der Universität und Rüdiger FISCHER, Roland GRAEF, Irene HEISS-EPPIG und Rolf-Dieter PRELLER, die ich bei Fortbildungsveranstaltungen kennengelernt hatte. Die vier genannten bildeten den Keim einer Kerngruppe, die seitdem erfreulich stabil geblieben ist. Irene HEISS-EPPIG zog Renate GEGNER und Wilfried CHRISTEL in unseren Kreis; bald gesellten sich dazu Toni OHR, Helmut MEYERHÖFER, Günter LEITZGEN, Ursula HERTEL-SCHÖNBERG und Eva LORENZ. Die zweite Generation bildeten Karlheinz JOPP-LACHNER, Cornelia FELDKAMP, Angelika HERBST und Gerhard SCHILDER. In jüngerer Zeit sind Angelika BREITFELD-GROSSER, Martin ERLBACHER, Alexandra VOLL, Elisabeth ENGEL und Gaby ALTHEIMER dazugekommen. Erwähnen muss ich natürlich auch Manfred LIRSCH, der zwar nicht Lehrer sondern Ingenieur ist, der sich aber so sehr für die technische Ausstattung unseres Netzes einsetzt, dass das Projekt ohne ihn gegenwärtig nur schwerlich weitergeführt werden könnte. In den zehn Jahren waren die Mitglieder so aktiv, dass die LdL-Methode heute als Möglichkeit zur Öffnung des Unterrichts allgemein bekannt ist (siehe den Auszug aus dem Jahresbericht des Katharinen-Gymnasiums-Ingolstadt). Ohne Übertreibung können wir für uns in Anspruch nehmen, dass wir - zusammen mit anderen Gruppen - die unterrichtliche Praxis verändert haben. Besonders förderlich war, dass viele Kerngruppenmitglieder Aufsätze verfasst (siehe z.B. in diesem Brief den Aufsatz von Rüdiger FISCHER) und bei der Erstellung von Lehrwerken mitgewirkt haben (beispielsweise Roland GRAEF an Découvertes/Klett, Karlheinz JOPP-LACHNER und Günter LEITZGEN an Horizons/Klett). Für die Zukunft scheinen sich folgende Entwicklungen abzuzeichnen: LdL und der "neue Schüler" Aus diesem Schuljahr in einer 7. Klasse ziehe ich folgendes Fazit: Die Schüler werden immer kompetenter, fähiger aber auch fordernder. Ihre Energien müssen in die richtige Bahn gelenkt werden. Dazu scheint LdL prädestiniert zu sein. Dieses Jahr in der 7. Klasse habe ich als anstrengend erlebt, aber auch als äußerst erfolgreich im Hinblick auf den Einsatz von LdL. Es war ein Festival an überraschenden Präsentationen, verblüffenden Einfällen, hinreissenden Inszenierungen, und zwar bis zum letzten Schultag. Die Schüler haben sich in relativ kurzer Zeit zu wahren Experten entwickelt (siehe die eMail-Korrespondenz zwischen Stephan Thirmeyer und Fabian Neub in dem vorliegenden Kontaktbrief bzw. in der Homepage). LdL und andere offene Unterrichtsmethoden Es zeichnet sich ab, dass LdL besonders in Kombination mit anderen Ansätzen, wie der Freiarbeit und den Lernzirkeln eine Zukunft hat. Kollegen aus dem Kontaktnetz stellen beispielsweise bei Lernzirkeln sehr interessante Ergebnisse fest, wenn sie die Lernstationen von den Schülern selbst erstellen lassen. Deshalb werden wir den Weg einer Verbindung mit anderen offenen Techniken weiterverfolgen. Die Kommunikation im Kontaktnetz Durch die Verbreitung der eMails-Anschlüsse und den Ausbau der LdL-Homepage wird die Kommunikation innerhalb des LdL-Netzes begünstigt. Besonders spannend ist in dieser Hinsicht die eMail-Korrespondenz zwischen Stephan Thirmeyer, einem Schüler aus meiner 7.Klasse, und Fabian Neub aus Daun (Rheinland-Pfalz). Hier tauschen Schüler methodische Tips für die Präsentation von Lektionen in ihrem jeweiligen LdL-Unterricht aus. In diesem Zusammenhang, eine große BITTE: teilen Sie uns unbedingt - falls vorhanden - Ihre eMail-Adresse mit - Sie werden dann künftig per eMail beliefert, da so die immer noch zu hohen Kosten des Projektes reduziert werden könnten! In dem vorliegenden Kontaktbrief finden Sie:
10. LdL-Bundestreffens am Willi-Graf-Gymnasium-München am 11.10.1997 Organisation: Rolf-Dieter Preller
und meine besten Wünsche für die nun - schließlich auch in Bayern - einsetzenden Ferien
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